FAQ - Häufig gestellte Fragen
Warum wurde der 1. Jugendfußball Leistungsverein (JLV) Viktoria Hellweg ins Leben gerufen?
Der Leistungsgedanke spiegelt sich nicht nur im Vereinsnamen wider, sondern er ist zugleich auch das besondere Anliegen unseres Vereins. Jedes Jahr wandern Talente in die benachbarten Fußballvereine wie Neheim, Rhynern, Menden, Ahlen, Hamm und Lippstadt ab, da diese besser aufgestellt sind. Wir glauben deshalb, dass es im Kreis Soest eine Menge Potential für einen Verein wie den JLV gibt. Für die Sportvereine ist ein "gesunder Ehrgeiz" wichtig, um damit auch eine Brücke zwischen dem Breiten- und dem Leistungssport zu schlagen: "Ohne Breite gibt es keine Spitze. Und ohne Spitze fehlen der Breite die Vorbilder, die sie motivieren und an denen sie sich orientieren können."
Welche Philosophie vertritt der JLV?
Diese Fußballtalente, die die heimischen Vereine verlassen, sollen zu uns übergeleitet werden, damit die Identifikation mit dem Kreis Soest bestehen bleibt. Unsere Philosophie zieht den Vergleich zum Lesen: Wer jeden Tag ein bisschen liest, der wird nach einiger Zeit deutlich besser vorlesen können! Wenn dabei ein Lehrer auch noch regelmäßig Hilfestellungen aufzeigt, dann werden die Endergebnisse nicht nur schneller sichtbar, sondern auch das Niveau wird deutlich angehoben. Und zu guter Letzt macht es immer mehr Spaß, wenn der Lesestoff vielfältig und neu ist.
Warum konzentriert sich der JLV ausschließlich auf den Jugendbereich?
Der Fokus unseres Vereins liegt ganz klar auf der Förderung des Jugendbereichs mit ausreichend personellen und finanziellen Mitteln, denn die Unterstützung von Kindern ist wichtiger denn je. Dabei ist es egal, ob diese Förderung bei der Bildung, beim Sport oder bei Gesundheit und Ernährung ansetzt. Was hier Gutes gesät wird, können wir nachher Gutes erleben.
Wie sieht das sportliche Förderkonzept aus?
Der klassische Straßenfußballer ist ausgestorben, daher bekommen die Kinder bei uns einfach mehrere Fußballeinheiten geboten. Das fängt mit drei Einheiten in der Woche an und kann im A-Juniorenbereich bis auf fünf Einheiten hoch gehen. Dafür setzen wir das notwendige Interesse der Kinder und Jugendlichen voraus. Denn: Wer mehr tut, wird auch besser.
Warum bietet der Verein ein ergänzendes Physiotraining an?
Durch häufiges Training wird die Belastung der Kinder und Jugendlichen zu einseitig. Der Körper ist im stetigen Wachstum. Durch entsprechende Früherkennung wollen wir Verletzungen vorbeugen. Darüber hinaus ist die Handlungsschnelligkeit ein ganz wichtiger Baustein in der Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. Das wird bei der Physioeinheit unter fachmännischer Aufsicht trainiert. Das Koordinationstraining bekommt somit einen höheren Stellenwert als es beim klassischen Trainingsbetrieb der Fall ist.
Wer kann beim JLV mitspielen?
Jedes Kind im Alter ab 11 Jahren, wobei wir immer nur einer Mannschaft unsere Unterstützung zusagen. Bei vermehrter Nachfrage gibt es dann Wartelisten.
Mit welchen Mannschaften will der JLV in der Saison 2015/2016 am Spielbetrieb teilnehmen?
Aktuell geplant sind Jahrgänge U13 oder tiefer, zwei Mannschaften. Mindestens ein Jahrgang sollte es im Sommer sein. Zugleich werden wir aber in der Anfangsphase des Vereins nichts Unüberlegtes tun. Schließlich muss alles passen: Trainer, Team und Spielstätte.
Wer trainiert die Jugend-Mannschaften?
Das Training und damit die fußballerische Ausbildung der Kinder und Jugendlichen übernehmen ausschließlich ausgebildete Trainer, die eine entsprechende Fußballtrainerlizenz vorweisen können.
Wo finden die Trainings und die Heimspiele statt?
Derzeit geplant sind vier Standorte um die Kreisstadt Soest herum – nämlich in Borgeln, Möhnesee-Völlinghausen, Oberense und Horn. Bei der konkreten Platzwahl wollen wir zudem auch die Herkunft der Spieler Rücksicht nehmen.
Welche Ausstattung erhalten die Mannschaften vom Verein?
Wir haben mit Puma und dem Sporthaus Markhoff eine Vereinbarung getroffen, die uns den Einkauf zu attraktiven Preisen möglich macht. Die Grundausstattung der Spieler mit Trikot, Trainingsanzug und Ball wird vom JLV zur Verfügung gestellt. Alles Weitere entscheidet sich nach der künftigen finanziellen Lage des Vereins.
Wer leitet den JLV? Welche Erfahrungen besitzen die Verantwortlichen?
Der Verein wird von einem Vorstandsteam aus sechs Personen unter der Leitung des Vorsitzenden Torben Althüser geführt. Mehr als die Hälfte dieser Personen hat bereits bei anderen Fußballvereinen im Vorstand gearbeitet – unter anderem beim Soester SV. Der Fußballsachverstand ist bei Sebastian Hille, Björn Mauersberger und Hermann-Josef Paulus sehr hoch und damit elementar wichtig für die gelebte Qualität und das äußere Erscheinungsbild. Die anderen Vorstandsmitglieder betreten Neuland. Wir sehen hierin große Vorteile, da alle im Vorstand unterschiedliche Interessen und Schwerpunkte haben. Diese Vielfalt macht unsere Vereinsarbeit aus.
Ist der Verein in die überregionalen Fußballverbände eingebunden?
Wir werden die Anmeldung beim FLVW angehen, wenn von unserer Seite alle Voraussetzungen geschaffen worden sind. Wir haben uns hier eine Frist bis Ende April/Mai 2015 gesetzt.
Welche Bedeutung hat die Reinhard Adolph-Stiftung für den Verein?
Die Stiftung ist die Basis für den Verein, da hier die gleichen Personen mitwirken. Da die Stiftung selbst nicht als Fußballverein auftreten kann, haben wir uns zur Gründung des JLV entschlossen. Die Stiftung unterstützt den Verein mit finanziellen Mitteln. Daher ist das Wachstum der Stiftung in finanzieller Hinsicht von enormer Bedeutung – auch für den JLV.
Wie läuft die konkrete Zusammenarbeit mit anderen Fußballvereinen in der Region ab?
Wir wollen keinen Spieler irgendwo her abwerben, wenn er sich in seinem Verein wohlfühlt. Andere Vereine im Kreis und auch außerhalb des Kreises machen das aber sehr oft und nehmen hier auch keine Rücksicht. Hier kommt dann das Angebot von Viktoria Hellweg ins Spiel. Der abgebende Verein wird auf unser Angebot hingewiesen, um den Spieler dann in unsere Richtung umzuleiten, wenn er dort nicht mehr spielen möchte. Wir setzen uns dann mit dem Verein zusammen, um eine Lösung auszuarbeiten, die alle als Gewinner dastehen lassen. Das kann eine finanzielle Entschädigung für den abgebenden Verein sein. Das kann aber auch das Einbinden des Spielers im alten Verein sein, um nur zwei Punkte zu nennen. Jeder Fall wird anders sein. Daher gibt es in dieser Frage auch keine allgemeingültige Antwort. Grundsätzlich machen wir aber eine deutliche Unterscheidung zwischen den Vereinen, die uns unterstützen und offen gegenüber treten, und den Vereinen, die überhaupt kein Interesse an einer Kooperation haben.
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